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Bericht Borussia Dortmund – Dynamo Dresden - "Wir Dresdener sind doch kein Streichelzoo..."

Um 11:00 Uhr machten wir uns aus dem sonnigen Wilhelmshaven auf dem Weg Richtung Hauptbahnhof. Kurz noch gestärkt und Radeberger im Supermarkt gekauft und ab in die „schöne“ Nordwestbahn Richtung Stadt der Wissenschaft.

Um 13:00 Uhr schlugen wir auf zum Marschweg Stadion des VfB Oldenburg. Dort empfingen wir, um kurz vor 15:00 Uhr die Nordfront-Dynamos. Nun mussten wir auf den Bus warten, der leider in Posthausen bei Bremen im Stau stand. Nach gut einer Stunde rollte der Bus dann endlich mit den Hamburger Dynamofans an. Kurz zogen sich viele noch eine Zigarette oder ein Bierchen rein und dann ging es ab nach Dortmund.

Die Stimmung heizte sich immer mehr ein und wir sangen alle EUROPAPOKAL... EUROPAPOKAL... Kurz vor Dortmund machten wir noch eine kleine Pinkelpause, bei der wir uns lautstark bemerkbar gemacht haben. „Wie muss das nur mit 10.000 anderen Dynamos im Westfalenstadion sein?“ ... dachte sich der ein oder andere.

In Dortmund angekommen... aber irgendwie doch nicht angekommen. Knapp eine Stunde tuckerten wir in Dortmund herum, um zum Gästeparkplatz zu kommen. Provozierende kleine Dortmund-Kids zeigten uns ihre Schals auf der Autobahn... man seid ihr cool! Nun waren wir endlich da... gefühlte 2000 Dynamos standen noch auf dem Parkplatz, da wir wohl nicht die einzigen waren, die im Stau standen.

Dann sollte es zum Westfalenstadion zu Fuß gehen. Böse Blicke der Polizisten störten uns nicht und wir sangen wieder und wieder... EUROPA POKAL... EUROPAPOKAL...! Nach ca. 10 Minuten Fußmarsch standen wir vor den Toren des Westfalenstadions. Kurz orientieren und ab in den Block. Die Sicherheitskontrollen waren einfach nur lächerlich. Wir Dresdener sind doch kein Streichelzoo!? Aber was solls... dann brauch sich keiner hinterher über Pyro und Böller beschweren.

Nun ging es ab in den Block 55. Dort hatten wir eine gute Sicht, über Fans und Platz. Aber bei 44 Euro Karten kann man das auch erwarten. Kaum standen wir in der riesigen Kulisse, da liefen die Spieler schon auf. Im Dresdener Block erleuchteten zig Bengalos und das heizte die Stimmung positiv ein. Wechselgesänge klappten wunderbar und alle waren zufrieden. Unsere Mannschaft hielt auch mit, bis Herr Lewandowski dann einköpfte. Die Stimmung der Dresdener war nur kurz im „Tief“. Es ging anschließend lautstark weiter.

In der zweiten Halbzeit heizten wir uns alle wieder gegenseitig ein und die Dresdener Fankurve erstrahlte wieder in Flamme und Feuer. Warum man immer gleich das Spiel unterbrechen muss, weiß wohl nur der Gagelmann. Kurz vor Schluss trafen Dortmunder und Dresdener im Stadion aufeinander. Es kam zu kleineren Auseinandersetzungen. Die Polizei bewertete schon wieder alles über, selbst die Ordner aus Dresden wurden überrollt! SCHWACHSINN!

Nach dem Abpfiff pöbelten Borussen immer wieder Dynamo-Fans an. Diese brauchen sich auch nicht zu wundern, wenn es mal aus Dresdener Seite eine Backpfeife gibt. Aber die Polizei schlichtet ja immer alles schnell mit Haarspray und Rohrstock.

Um 3:00 Uhr waren wir wieder in Oldenburg und um 6:30 Uhr in Wilhelmshaven. Die Deutsche Bahn, schließt leider die Bahnhöfe Nachts im Norden! Es war ein echt geiler Trip nach Dortmund.

Und die Presse leckt sich nun auch wieder die Finger nach uns.

Herrlich... FORZA SGD!




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